Eine zunehmende Professionalisierung der Immobilienwirtschaft findet sich nicht erst seit der Finanzmarktkrise. Globalisierung der Wirtschaft, technologische Veränderungen, Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft verbunden mit veränderten Nutzeransprüchen stellten bestehende Immobilien-Konzepte auf den Prüfstand. Der Wandel der Immobilienmärkte führte vermehrt zu Leerständen und sinkenden Renditen. Daraus folgt eine zunehmende Bedeutung des Immobilien-Controllings zur systematischen Unterstützung von Investoren und des Immobilien-Managements. Immobilien-Controlling liefert die Basis für vielfältige Entscheidungen des Immobilien-Managements in den Bereichen Investitionen, Vertragsmanagement, Vermietung, Marketing, Portfoliomanagement, Cash-Flow-Steuerung etc.. Es stellt auf der Grundlage betriebswirtschaftlich fundierter Methoden das Instrumentarium zur ganzheitlichen Betrachtung von Immobilien oder Immobilien-Portfolios bereit. Die ökonomische Betrachtung von Immobilien-Investitionen führt zu einer konsequenten Nutzung der Controlling-Instrumente zur Steuerung und Kontrolle.